Hessische Fechtsportler zu Gast in Rüsselsheim am Main

Zu Gast beim Fechtclub Rüsselsheim

Beim Hessentag wird der Sport eine große Rolle spielen. Beispiel hierfür ist die Hessische Meisterschaft im Degen und Florett, die am 17. und 18. Juni in der Großsporthalle stattfinden wird. Hierfür laufen bei Bastian Buller, Vorstandmitglied des Fechtsclubs Rüsselsheim (FCR), die Fäden zusammen. Oberbürgermeister und Sportdezernent Patrick Burghardt sagte bei einem Termin in der Großsporthalle: „Fechten ist ein sehr spannender Sport, für den sehr viel Konzentration und Körperbeherrschung notwendig ist. Umso mehr freut es mich, dass wir diese Sportart beim Hessentag ins Rampenlicht rücken.“

Die Wettbewerbe finden als offene Meisterschaften statt, sodass sich dadurch auch der Teilnehmerkreis erweitern wird. Zudem überlegt Buller, Rollstuhlfechten in den Meisterschaften mit aufzunehmen - wenn nicht als Wettbewerb, dann zumindest mit Vorführungen.

Die Fechtmeisterschaften sind ein Beispiel für dezentrale Sportveranstaltungen, die während des Hessentags stattfinden. Wichtiger Ansprechpartner für die Koordinierung innerhalb von Rüsselsheim ist Harald Schenk vom Sportbund Rüsselsheim.

Der Fechtclub Rüsselsheim feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Das Alter der aktiven Mitglieder beträgt zwischen sieben bis 51 Jahren. In der Vereinsgeschichte wurden in Rüsselsheim auch Turniere ausgefochten, an denen Größen wie Cornelia Hanisch teilnahmen, die später Weltmeisterin und Olympiasiegerin wurde. Buller war selbst mehrfach Hessenmeister im Einzel und mit der Mannschaft. Ganz aktuell hat am vergangenen Wochenende Nele Heldmann vom FCR den Meistertitel im Florett gewonnen.