Mehr als 9.000 Parkplätze für den Hessentag

Stadt Rüsselsheim am Main

„Durch die hervorragende Anbindung in der Rhein-Main-Region und die beiden Rüsselsheimer Bahnhöfe, über die Hessentagsbesucherinnen und –besucher bequem zu den Ausstellungen, Veranstaltungen und Aktionen anreisen können, gehen wir davon aus, dass vergleichsweise viele Menschen öffentliche Verkehrsmittel für den Hessentag 2017 nutzen werden. Aber auch das Thema Parken wird eine große Rolle spielen. Hierfür arbeiten wir mit erfahrenen Spezialisten auf dem Gebiet der Parkraumbewirtschaftung und der Herstellung von geeigneten Parkflächen zusammen“, sagte Oberbürgermeister Patrick Burghardt bei der Besichtigung des künftigen Parkplatzes am Pfaffenschlund zusammen mit Britta Krause-Fahrland und Hartmut Fahrland von der Firma Komparking, die sich bereits seit 2009 auf Hessentagen um die Abstellflächen für Autos kümmert.


Die einstige Ackerfläche am Pfaffenschlund westlich des Opel-Geländes wird derzeit so hergerichtet, dass auf dem 16 Hektar großen Grundstück zum Hessentag vom 9. bis 18. Juni 2017 etwa 6.400 Autos stehen können. Weitere 2.800 Parkplätze entstehen auf einer landwirtschaftlichen Fläche in Raunheim nahe dem Klärwerk oder werden zum Hessentag am Rugbyring bei Opel zur Verfügung stehen. Zusätzlich werde die Stadt rund 2.000 gesicherte Fahrradstellplätze anbieten und es wird eine Fährverbindung von Flörsheim geben, kündigte Burghardt an. Shuttlebusse sollen die Besucherinnen und Besucher dann auf das Hessentagsgelände bringen.


„Bei der Vorbereitung sind wir in der glücklichen Lage, dass die Parkflächen bereits in der Nähe von wichtigen Verkehrswegen liegen, so dass wir kaum Aufwand mit der Anbindung an das Straßennetz haben werden. Trotzdem ist die Herrichtung der Ackerflächen mit größeren Vorlaufzeiten verbunden. Denn damit der Boden den Belastungen der Fahrzeuge standhält, muss der Untergrund durch eine spezielle Saat befestigt werden. Wir haben daher frühzeitig Gespräche mit den Landwirten aufgenommen, die ihre Flächen gegen einen entsprechenden Ausgleich für den Ernteausfall zur Verfügung gestellt haben. Ein Vorteil ergibt sich für sie, da sich die zweijährige landwirtschaftliche Pause auch positiv auf den Nährstoffgehalt in den Böden auswirkt“, erläuterte der Oberbürgermeister.


Bereits beim Einweisen der Fahrzeuge werde darauf geachtet, dass sich die Fahrzeuge möglichst wenig drehen müssen, indem sie hintereinander eingewiesen werden. Dadurch soll der Boden weniger stark aufgewühlt werden. Auch für den Fall von Regen oder Ölaustritt bei Fahrzeugen sind die Parkraumbewirtschafter gerüstet. Denn wie Hartmut Fahrland betonte, soll die Fläche danach wieder für die Landwirte nutzbar sein.