Neue Slipanlage am Main besteht ersten Test

Drei Boote, drei Hilfsorganisationen: Die Rüsselsheimer Feuerwehren sowie die örtlichen Sektionen des DLRG und des THW übten den Ernstfall am Wasser und nutzten zum ersten Mal die neue Slipanlage. Insgesamt waren rund 40 ehren- und hauptamtliche Helfer im abendlichen Einsatz, die einen Rettungseinsatz zu Wasser simulierten.


„Der Einsatz verlief für alle drei beteiligten Rettungsteams sehr zufriedenstellend. Die Zusammenarbeit erfolgte reibungslos und das Zuwasserlassen der Boote ging schnell und unkompliziert vonstatten. Für uns aber das wichtigste Ergebnis: Wir sparen gut 10 Minuten Zeit, bis wir die Einsatzstelle erreichen“, erklärte Jörg Wintermeyer, stellvertretender Leiter der Rüsselsheimer Berufsfeuer.


In Ermangelung geeigneter Zugangsmöglichkeiten mussten die  Einsatzkräfte bisher auf die Slipanlage in Bischofsheim zurückgreifen. Die durch die Anfahrt nach Bischofsheim und durch die Bootsfahrt zurück nach Rüsselsheim entstandene Zeitverzögerung war schon immer ein großes Defizit in der Rettungskette bei Rettungseinsätze auf dem Wasser. „Über die deutliche Verbesserung sind sich alle einig. Schade, dass wir darauf 25 Jahre warten mussten. Umso schöner ist es dann, dass wir dieses Plus an Sicherheit dem Hessentag zu verdanken haben“, sagte Oberbürgermeister Patrick Burghardt, der der Übung im Regen beiwohnte.